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Unser Kollege Heico Koch, ein engagierter Anwender der Motivations-Profile, hat im Dezember 2011 ein Experiment mit der Anwendung im E-Mail-Bereich gemacht.
Seine Ergebnisse geben einen Vorgeschmack darauf, was schon mit kleinem Aufwand erreicht werden kann. Was ist dann erst mit mehr Zeit und finanziellen Ressourcen möglich?
Was hat er gemacht?
- er hat die bestehenden E-Mail-Vorlagen eines Unternehmens genommen, die "seit Jahren optimiert" worden waren und deshalb "keiner Änderung bedurften".
- Inhalte und Zielgruppe hat die Marketing-Abteilung so vorbereitet, wie immer
- dann hat er eine Variante 2 vorgeschlagen, wo er die limbischen Bevorzugungen und die Haupt-Profile (Proaktiv, Menschen, Detail, prozedural, external) durchgegangen ist und die Zauber-Worte hierfür sowie einige optische Darstellungen dazu (1.,2.,3.) ergänzt hat. Fokus lag hierbei auf den Bereichen der E-Mail, wo die Leute klicken sollten.
Besonders interessant war es, den gleichen Link in der Mail 2x anzubieten, einmal mit "jetzt mitmachen" und einmal mit "ausführlich informieren" – beides hat zu der gleichen Landingpage mit dem gleichen Angebot geführt.
Als kleinen Wettbewerb angelegt wurden:
- 1000 Mails mit der alten Version und
- 1000 Mails mit der neuen Version verschickt (als A/B Test)
Und jetzt kommt das Spannende:
- die Motivations-Profile-Version erhielt 25 % mehr Klickrate (Kunden, die auf einen Klick in der E-Mail drücken), also effektiv 25 % mehr Kunden "die in den Laden kommen"
- dann wurden mit der Motivations-Profile-Version 50.000 weitere E-Mails verschickt
Man kann natürlich nicht eindeutig behaupten, die Mails mit der gezielten Ansprache unter Nutzung der Motivations-Profile sind die Ursache für den überraschenden und begeisternden Erfolg gewesen. Niemand kann mit Gewissheit sagen, ob es nicht auch zu einem Umsatz über den Erwartungen gekommen wäre mit der alten Mail. Aber das Resultat ist für alle Beteiligten sehr erfreulich:
- das Unternehmen hatte die meisten Kunden ever (seit 11 Jahren) auf der Seite
- das Angebot war eine Auktion und die hat im Vergleich zur Erwartung mit doppeltem Umsatz geendet.
Mich machen solche Experimente froh und diese Resultate neugierig auf mehr Erfahrungen mit den Motivations-Profilen.
Die US Anthropologin Helen Fisher hat weltweit 39.913 Frauen und Männer über ihre Liebes-Vorlieben befragt und die gewonnenen Daten mit den neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen.
Sie entdeckte, dass das persönliche Temperament eines jeden Menschen durch verschiedene körpereigene Stoffe geprägt wird, vor allem durch die Sexualhormone Östrogen und Testosteron und die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Klingt vertraut, nicht wahr?
Sie kommt zu ähnlichen Schlussfolgerungen und Aussagen, wie wir mit den Motivations-Profilen. Wie viele der Hormone und Neurotransmitter im Körper vorhanden sind, bestimmt, ob wir als Persönlichkeit überwiegend zurückhaltend, abenteuerlustig, romantisch oder bodenständig sind.
Fisher nennt ihre Kategorien Hormon-Typen: Was bei uns als Balance benannt ist und mit Östrogen, Oxytocin und Serotonin einhergeht, unterteilt Helen Fisher in Diplomat und Gründer, was bei uns Inspiration heißt und mit Dopamin korreliert ist, heißt bei ihr Entdecker, und Durchsetzung mit Testosteron nennt sie Regisseur. Die Beschreibungen der zu erwartenden Eigenschaften sind gleich und nur die Begrifflichkeiten sind unterschiedlich.
„Man muss sich selbst kennen, um zu zweit glücklich zu sein
. Das Wissen um den eigenen Hormontyp ist der Schlüssel zum Glück. Konflikte in der Partnerschaft lassen sich besser verstehen und bewältigen, wenn man seinen eigenen und den Charakter des anderen gut einschätzen kann. Jede Verbindung hat ihren Zauber, aber auch eigenen Zündstoff und damit Herausforderungen und Chancen, miteinander zu wachsen", so Helen Fisher.
Die Ergebnisse bieten gute Belege für unsere Limbischen Bevorzugungen.
Das freut uns und bestätigt uns in unserer Arbeit.
Im Gegensatz zu Fisher allerdings glauben wir, dass die gefundenen Ergebnisse nicht Persönlichkeitstypen aufzeigen, sondern Bevorzugungen in bestimmten Situationen.
In der Frauenzeitschrift Freundin gibt es einen Artikel in Heft 24 aus 2009 zu diesem Wissen, inkl. kleinem Test.
Und auf der Website von Helen Fisher finden sich detailliertere Informationen.

Mit den Motivations-Profilen entdecken wir eine hochwirksame Methode um die Innenwelt eines anderen Menschen zu erforschen. Was ihn bewegt, was ihn kalt lässt, was ihn heiß macht. Manchmal wissen wir schnell mehr über das innere Navigationssystem unseres Gegenüber als der Mensch selbst. Weil, die meisten Motivationstrigger wirken unbewusst.
Muster zu erkennen, Reaktionen voraussagen können und eine Sprache zu kennen, die darauf abzielt und dazu geeignet ist den Menschen in seinem Inneren zu erreichen und zu beeinflussen, das ist MACHT. Man kann das verharmlosen, bagatellisieren, leugnen, aber es bleibt die Wirksamkeit. Da taucht schnell die Frage nach der Manipulierbarkeit auf. Und diese Frage müssen wir uns stellen lassen, wenn wir uns mit Kommunikationswerkzeugen beschäftigen, die so beeinflussen können. Eine wirksame Methode hat schnell den Geruch von Manipulation im Schatten. Alles was wirksam ist, kann gebraucht und auch missbraucht werden.
Es liegt nicht in der Methode, ob sie zur Motivation oder zur Manipulation gebraucht wird. Es kommt auf den Geist an, die Haltung in der eine wirksame Methode genutzt wird. Hier stellt sich also die Frage nach der Ethik. In welchem Sinne und zu welchem Zweck darf man ein Messer gebrauchen? Wie kann man Menschen vor Übergriffen und Verletzung schützen?
Wir haben uns entschlossen Transparenz zu bieten. Wir lehren dieses Wissen und machen das bis dahin Unbewusste dem Bewusstsein zugänglich. Denn was ist die Alternative? Wir alle haben dieses hochwirksame Instrument längst täglich in den Händen. Was also tun damit? Wenn Du ein 1 ½ jähriges Kind mit einem scharfen Schnitzmesser hantieren siehst, wirst Du sicher etwas unternehmen, damit es sich und andere nicht gefährdet. Du kannst es ihm wegnehmen oder es lehren, wie man achtsam damit umgehen kann. Die Sprache können wir den Menschen nicht wegnehmen….
Wir haben uns dem Forum für Werteorientierung angeschlossen und wir setzen darauf, dass Wissen hilft. Zum Glück kommen zu uns Menschen, die Zeit und Liebe darin investieren wollen sich und andere zu verstehen und die Welt zu einem guten Lebensraum zu gestalten.
Warum nicht mal eine Fortbildung über Motivation und Kommunikation auf La Palma machen?
Immer häufiger schaffen angenehme und ungewöhnliche Seminarorte optimale Voraussetzungen für ein entspanntes Lernen. La Palma bietet zu unserem tristen Winterwetter einen „frühlingshaften“ Kontrast. Die Beschreibung der Insel als „la isla verde“ und „la isla bonita“ geben einen Hinweis auf die einmalige Natur und Schönheit. Die ganzjährige grüne Vegetation, das ganz besondere Licht, der blaue Himmel und die frische Luft schaffen eine angenehme Atmosphäre und ermöglichen ein Auftanken der Energiereserven. Optimale Rahmenbedingungen für angenehmes Lernen.
Das Spectrum-Team veranstaltet erstmals eine Weiterbildung zu den Motivations-Profilen auf La Palma. Vom 15.-19. Januar 2011 ist Zeit, um entspannt mehr über Fremd- und Selbst-Motivation zu erfahren.
Das Seminar auf La Palma ist so aufgebaut, dass es ausreichend Zeit gibt für die Integration des Gelernten. Natürlich gibt es auch Raum und Zeit für die Schönheit der Insel. An 5 Trainingstagen gibt es viel Praxis und Anwendungsbeispiele für den Alltag. Teile des Trainings werden am Strand unter Palmen, auf dem Vulkan und an ausgewählten Plätzen der Insel stattfinden, um somit Lernen, Kultur und Natur zu verbinden.